• Naddi

Vertrauen ins Lebens haben - die Kraft der Akzeptanz

Niemand und nichts im Universum ist perfekt – jedoch alles, was existiert, ist in sich vollkommen. Wer das er-kennt, der erlebt das Ende aller Konflikte.


Und dieses Ende erreichst du u.a. mit Akzeptanz.


Das Thema Akzeptanz ist intellektuell gesehen so vielschichtig, dass ich mein erstes Nadditopia Journal diesem Thema widme. Aber ich brauche noch etwas, bis ich zufrieden damit ist. Bis es vielleicht noch nicht perfekt, aber so vollkommen ist, dass ich es versenden möchte.


Daher dieser Blogeintrag, den ich schon früher verschicke. In der Hoffnung, ein paar Herzen erreichen zu können, die gerade gefüllt mit Angst und fehlendem Vertrauen leiden. Ich hoffe, ich kann dir damit etwas Mut machen und dir ein paar Ideen schenken, wie du deinen Tag gestalten kannst, damit er sich (wieder) gut, wie dein Tag anfühlt.


Durch Corona und die damit einhergehenden globalen Veränderungen und Einschränkungen ist auch bei mir mein Alltag aus den Bahnen geworfen worden. Und ich bin jeden Morgen und jeden Abend dankbar, diese Zeit jetzt erleben zu können.


Warum auch immer, ich habe keine Angst. Ich finde es gruselig und ich beobachte mit Spannung, wie sich das Weltgeschehen gerade verändert, aber ich vertraue mir und meinem Leben, dass wir wie jeden Tag bis Tag X, bis zu meinem Tod, das schon so hin bekommen, dass es sich vollkommen und wie mein Leben anfühlt. Mehr will ich nicht. Was passiert, das passiert. Und um mitfühlend, umsichtig und nachhaltig handeln zu können brauche ich die Fähigkeit das Geschehene akzeptieren zu können.


Und daher sehe ich es irgendwie in meiner Verantwortung diese Zeilen zu schreiben, für die/denjenigen unter euch, der/dem sie gerade gut tun.


Anfang 20 diagnostizierte ein Therapeut bei mir Anpassungsstörungen. Okay, dachte ich mir damals, dafür hätte ich dich jetzt nicht gebraucht. Ich WILL mich auch gar nicht anpassen, dafür bin ich bei viel zu vielen Thema auf dieser Erde anderer Meinung oder habe andere Erfahrungen gemacht, als die Mehrheit.


Aber, ich begann, MICH an MICH anzupassen. Ich begann, mich zu akzeptieren. Bedingungslos, alles an mir, in mir und um mich herum. Also auch mein "äußeres Leben". Meine berufliche Laufbahn, meine Liebesbeziehung, meine Freundschaften, mein Art und Weise, wie ich lebe und wer und was ich bin.


Und auf diesem Weg habe ich mich auf eine ganz andere Art neu kennengelernt.


So lange ich nicht in dieser völligen Akzeptanz mir gegenüber lebe, halte ich mich selbst für unvollkommen. Kämpfe noch gegen mich und leiste mir somit selbst Widerstand.


Und aus ich bin noch nicht genug, ich bin noch falsch/krank, ich muss noch lernen, nun noch.... dann, wurde ein ich lieb mich so wie ich bin.


Lernen gehört zum Leben dazu, ich kann nie alles können, aber ich habe immer die Chance das für mich passende im Hier und Jetzt wahrzunehmen und zu lernen. Ich habe die Chance, neues zu finden, altes loszulassen. Ich akzeptiere mich, mein Leben, das Leben, mit all seinen Unabwendbarkeiten, allem Schmerz, allem Chaos.


Sich dem Leben hingeben, als würde man sich im warmen Wasser treiben lassen. So kann ich´s am bildhaftesten ausdrücken.


Widerstand erzeugt nur mehr Widerstand.


Widerstand bedeutet Stillstand. Es passiert ja erstmal nichts weiter, außer Reibung, aber auf der Stelle. Und was passiert, wenn wir z.B. zwei Stöcke lange aneinander reiben, an der selben Stelle? Es fängt an zu brennen.

Kennst du den Punkt bei einer Diskussion, wenn du merkst, das bringt überhaupt nichts, wir drehen uns im Kreis, ich komm überhaupt nicht durch, werde nicht gehört… Genau. Es ist nicht möglich. Bei Widerstand ist alles auf “zu machen” eingestellt.


Mach hier doch mal eine kurze Lesepause und tue so, als würdest du dich gegen etwas wehren. Was macht dein Körper? Was dein Atem? Wie fühlt es sich an?

Bis gleich.

Und so wie du es körperlich fühlst, diese Blockade, genau das spielt sich auch gedanklich ab. Was wir als Nervosität merken oder Verspannung.


Wenn du etwas denkst, dann “blitzt” es in deinem Kopf, aber dein Kopf ist ja auch dein Gehirn, dein Gehirn ist ein physisches Organ. Diese ständigen Blitze in Form von ärgern, frustriert sein, sich selbst klein machen oder zum Opfer machen, das sind alles Signale an dein Nervensystem. Und dein Nervensystem zieht sich durch deinen ganzen Körper und ist verbunden mit deinem Herz-Kreislauf-System und deine Bindegewebs-Faszien-Haut-System.


Und die bekommen ständig Alarmsignale, sind unter Dauerbelastung. Dabei sind sie doch von Natur aus auf Be-und Entlasten, auf An-und Entspannen eingestellt.

Ist doch klar, dass sich das nach ein paar Jahren einfach nicht mehr gut anfühlt und auch nicht mehr gut aussieht (Müdigkeit/Augenringe, Falten, eingesunken laufen…). Aber das sind auch Signale an uns, das wir etwas ändern könnten.


Aber ärgern und kämpfen bringt nichts. Es endet immer in einer Niederlage.


Mach doch jetzt nochmal ein Pause und schau dir das Foto unten an. Atme langsam aus und puste, mit einem pffffff, alles raus. Lass es mit der Wolke die du siehst einfach davon pfffff. Lass dich in deinen Stuhl, die Couch, das Bett, den Boden, lass dich sinken. Lass dich los.


Fühlt sich ganz anders an oder?


Von mir und über mich wird schon immer viel geredet. Mal öffentlich vor meinem Gesicht, mal hinter meinem Rücken... Und immer wieder "werfen" mir die Menschen vor, ich würde in einer Traumwelt leben oder hätte doch keine Ahnung. Oder hätte doch noch nichts erreicht.


Und weißt du was, das akzeptiere ich. Vielleicht noch nicht immer direkt, manchmal ist da doch noch etwas Widerstand, der zwingt ich aber dann doch früher oder später in die Knie und dann löse ich ihn auf. Lerne die Lektion daraus und dann steig ich wie Phönix aus der Asche und pups noch mehr Glitzer und, das ist das wichtige. Ich habe noch mehr Urvertrauen, Selbstvertrauen, Selbst(er)kenntnis gewonnen. Das ist der Preis jedesmal wert gewesen.


Meine Traumwelt fühlt sich für mich perfekt an. Und ich werde mich niemals irgendeiner Masse anpassen können. Das geht nicht. Nicht solange ich hier in diesem menschlichen Körper lebe.


Aber meine Traumwelt ermöglicht seit über 11 Jahren mehreren Menschen einen Arbeitsplatz bei einem Unternehmen, dem Mitarbeiter*innen wirklich wichtig sind.


Meine Traumwelt lässt drei Kinder großwerden, die das Abendteuer Selbstbestimmung, bedingungslos geliebt werden, Grenzen selbst finden, total ausleben dürfen. Geht dabei was schief? Na klar!


Werde ich in 20 Jahren wissen, was ich hätte besser machen können? Na hoffentlich.


In meiner Traumwelt sind Tiere und Pflanzen lebendige, beseelte, Lebewesen. Die uns mehr über Hierarchie, Dominanz, Verantwortung und Liebe beibringen, als wir ihnen.


In meiner Traumwelt sind männlich und weiblich sich ergänzende Eigenschaften, die einander brauchen und vervollständigen. Weg von gesellschaftlichen Normen oder Dogmen über Emanzipation, Mann/Frau-Sein, hin zu dem, was sich für mich als Frau, als Mensch, vollkommen anfühlt.


In meiner Traumwelt treffen medizinischen Ansichten aus der ganzen Welt aufeinander und gehen dem "Geheimnis" Gesundheit gemeinsam auf den Grund. Und darüber bin ich sehr dankbar, denn ich weiß nicht, wie ich Corona durchlebt hätte, mit depressiven Schüben, Panikattacken oder Nervenzusammenbrüchen.


In meiner Traumwelt ist meine Gesundheit nämlich mein Kapital und wenn mein Mann oder ich einen Tag krank sind, dann fehlt uns Geld in der Kasse. Krankschreiben is bei uns nicht.


Und in meiner Traumwelt ist Akzeptanz, ein Hinnehmen ohne Bewertung, eines der hilfreichsten und wirkungsvollsten Werte und Lebenseinstellungen, die wir auf der Erde momentan zur Verfügung haben.


Verschwende keine Zeit mehr damit, dich über deine Arbeit zu ärgern. Akzeptiere sie, wenn das nicht geht, erkenne, seit wann du dir nicht eingestehst, dass du gerne etwas anderes arbeiten würdest.


Ärgere dich nicht mehr über deinen Partner oder deine Partnerin. Erkenne die Ursache hinter den Konflikte. Erkenne dich in diesen Konflikten.


Corona fühlt sich ein bisschen an, wie ein äußeres depressives Tief, zum Stillstand gezwungen.


Das hier uns jetzt akzeptieren, dankbar sein für das was ist.


Lass uns doch dankbar für die Stille in der Natur sein. Und sie auch erleben.


Stehst du gerne mit dem Sonnenaufgang auf? Falls noch nicht, nutze diese Zeit doch jetzt um mal ganz früh morgens aufzustehen. Und akzeptiere das Gefühl, wie es sich anfühlt, so ganz allein wach zu sein. Ganz allein atmen zu können, die Vögel zu hören, sich alleine zu bewegen und mit der Sonne, mit der Erde wach zu werden. Achte auf deine Gefühle und Gedanken. Sind sie genau so wie "sonst" auch? Wie fühlt sich dein Körper an?


In diesen Momenten habe ich meine energetische Verbindung zum Leben gefunden. In der stille, in meditativer, innerer und äußerer, Haltung die eigenen Schwingungen und Energien wahrnehmen zu können ist ein unglaublich kraftvolles Lebensgefühl.


Und zum Schluss möchte ich dir noch sagen, dass etwas zu akzeptieren nicht bedeutet, dass du es "gut" findest oder "es so bleibt". Nein, im Gegenteil. Es wird sich durch deine Akzeptanz erst zu "deinem" hin verändern. Und verändert wird es sich, dass ist auf der Erde hier sicher.


Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Inspirationen geben oder dich ermutigen, dich zu trauen, dein Leben mit jedem Funken zu akzeptieren. So bekackt wie es vielleicht auch gerade sein mag. Ich drück dich virtuell, wenn du magst natürlich nur. Trau dich, dir zu vertrauen, trau dich, deinen Weg zu gehen. Trau dich, dir Ruhe und Stille zu gönnen. Trau dich, zu erkennen und zu verstehen, wie dieses Menschsein funktioniert. Weg von Illusionen, Heilversprechen, Engelsgesängen, geh in dich und trau dich, dich neu zu erfinden.


Vielleicht gefällt dir dieser Artikel Re-Gnose, die Welt nach Corona.


Und wenn das Lesen bei dir Unbehagen auslöst oder du dir noch keine schöne Re-Gnose vorstellen kannst, dann ist das nicht schlimm. Dann ist das vielleicht eher nur ein Zeichen dessen, dass du momentan noch zu gestresst bist. Dein Hormonhaushalt ist noch mit anderen Dingen beschäftigt. Im Notfallmodus plant man keine potentielle Zukünfte, man will überleben. So ist es auch, wenn wir gestresst und genervt sind. Es ist nicht möglich. Es zu versuchen würde nur noch mehr Frustration und dadurch noch mehr Widerstand erzeugen.


Lernen ist nur möglich, wenn wir uns wohlfühlen und in einer vertrauten Umgebung sind.


Ebenso Visionieren und Träume wahr werden lassen. Deshalb, entspann dich. Achte auf deinen Atem. Wenn du magst, schau hier vorbei, dort findest du Tipps und Anregungen.


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LG

Naddi


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