• Naddi

Tipps für mehr SelbstliebeDisziplin und weniger Ausreden im Leben


Heute möchte ich dir ein paar Tipps geben, wie du etwas selbstbestimmter mit dir und deinen Ausreden umgehen kannst.



In diesem Blogartikel erzähle ich, warum ich keine Ausreden mag und warum ich ohne Ausreden gesünder und glücklicher bin.


Aber zurück zum heutigen Thema. Tipps für dich, wie du mehr Klarheit und Direktheit in dein Tun und Handeln bringen kannst, mehr SelbstliebeDisziplin und dadurch Ausreden und faule Kompromisse nicht mehr brauchst.


Zitat:

“Nachdem ich mich also dazu entschieden hatte, Ausreden und faule Kompromisse aus meinem Verhaltensrepertoire zu entfernen, tat das anfangs ganz schön weh. Denn da fiel mir auf, dass ich mir selbst ziemlich viele Ausreden suchte, die ich aber jahrelang gar nicht als Ausreden empfand, sondern darin immer die Gründe für so viele Probleme gesehen habe. Und diese Ausreden fühlten sich so gut an, so logisch, so sinnvoll, bedeutungsvoll. Ja, das war eine der größten Herausforderungen. “(Blogartikel)


Wie erkenne ich eine Ausrede?


Es fühlt sich nicht “gut” an. Es ist noch ein Haken an der Sache, der Kompromiss ist doch bissl faul.


Wann benutze ich Ausreden?


Ausreden kommen immer dann, wenn wir uns schämen (Erinnerung an vergangene Erlebnisse in ähnlichen Situationen), vor Angst, es könnte wieder etwas schlimmes passieren, sich doch nicht ändern, nicht klappen, also fehlende Erfahrungen, wie es besser sein könnte.


Diese Angst bringt uns manchmal dazu, dass wir ziemlich kindisch reagieren, weil wir nicht die Verantwortung übernehmen, sondern in eine Opferhaltung verfallen und gerne möchten, dass jemand das für uns erledigt. Oft geschieht das unterbewusst, weil sich dieses Muster über Jahre eingeschlichen hat und wir es vielleicht auch schon von unseren Eltern und Großeltern und Freunden so vorgelebt bekamen.


Oder wir sind so erschöpft, ausgepowert oder hoffnungslos, dass wir die Verantwortung gerade nicht übernehmen können.


Und das finde ich auch völlig okay. Du darfst dir wünschen, dass sich jetzt doch mal jemand darum kümmert und auch, dass dich endlich mal jemand unterstützt oder sich ändert.


Klar darfst du das, mit allem was dazu gehört. Aber am Ende, wenn die Wut Luft bekommen hat, stehst DU immer noch mit DIR da und störst dich daran, benutzt die Ausrede, stopfst z..b. wieder was in dich rein, stachelst wieder einen Streit an, nur um in alten, vertrauten Mustern zu bleiben. Auch das ist okay. Aber dauerhafte Veränderung, Wachstum oder Neuerung zu erwarten wäre dann nicht fair...


Aber diesen ersten, gruseligen, unbekannten Schritt in Richtung Eigenverantwortung musst du selbst gehen, wenn und weil du es für DICH ändern möchtest.


Aber wie können wir jetzt das Muster Ausrede-benutzen endlich nutzlos machen?


Keinen Nutzen mehr daraus ziehen!


Sei ehrlich, würdest du dir keinen Nutzen daraus versprechen, erhoffen, würdest du es nicht tun. Und selbst wenn es nur die Sicherheit ist, dass es schlimmstenfalls halt wieder so ist wie immer.


Tausche stattdessen dieses alte, modrige Verhaltensmuster gegen Eigenverantwortung, Humor, Nachgiebigkeit und die Kompetenz dich zu kennen.


Wie lerne ich? Wie ruhe ich mich aus?Wie, wann uns wie komme ich zu Kraft? Wie kann ich dafür sorgen, dass ich weniger genervt oder gestresst bin?


Und das kann niemand für dich übernehmen, dass ist das Spiel wenn wir erwachsen sind. Nun ist es unsere Pflicht für uns selbst Sorge zu tragen. Nicht allein, aber selbst.


Selbstverantwortlich, selbstständig, voller Selbstvertrauen, Selbstkenntnis und Huuumoooor.


Nimm dir für folgende Übung beim ersten Mal etwas Zeit und Ruhe. Wenn du dich dabei ein zwei Mal erlebt hast, weißt, wie der Ablauf ist und was deine Notfallsignale (bevor Panik aufkäme) sind, wirst du merken, dass es dir immer einfacher fällt, einen “Schritt zur Seite zu gehen” und dich zu beobachten, die Situation zu beobachten.


Wenn die Situation schon mal erkannt ist, ist das ja bereits die halbe Miete. Bisher ist das ja immer “passiert”, ohne dass es bewusst wahrgenommen wurde, bis es dann zum Streit oder Drama, Völlegefühl oder körperlichen Symptomen kam.



Willst du dir also z.B. wieder ein Süßteil vom Bäcker holen und erwischst dich dabei, wie du dir tausend tolle Gründe einfallen lässt, weshalb du das jetzt verdient hast, lächle dir zu.


Wenn du dich dabei erwischst, wie dir unzählige Gruselgedanken über Zuckergehalt, Glutenhaltigkeit, Darmprobleme, Welthunger, kaputte Zähne etc. in den Sinn kommen, lächle dir zu.


Und halte kurz inne. Mach nix, sag nix, spür nur. Hör zu. Hör den Gedanken zu und lass sie wie eine Wolke weiterziehen.


Spür den Druck in dir, das Verlangen, die Nervosität und trau dich, sie richtig zu spüren. Die volle Macht und Kraft, die diese Emotion gerade in die auslöst.

Akzeptiere sie, nimm sie an. Es ist vollkommen okay, dass du das spürst und denkst. Nimm dich an, akzeptiere, dass du das bist.


Lass deine Gedanken dazu einfach mal stehen versuche nicht bewusst oder aktiv weiter zu denken.


Physisch müssen wir diese Blockade, diesen Druck, auch loslassen.


Dazu kannst du dich erstmal entspannen, zu dieser Körperstelle hin fühlen und ausprobieren ob du

- dich dort leicht selbst massieren möchtest

- du dorthin atmen möchtest (stell dir ruhig vor, wie du den Schmerz, mit allen dazugehörigen Gedanken aus dir raus atmest (wir atmen tatsächlich über die Haut, sodass dies wirklich geht :))

- du kannst die Muskeln dort versuchen anzuspannen. Entweder von aus oder von innen, mithilfe der AusatmenPause und Anspannen des Beckenbodens


Pausiere nach dem Ausatmen und warte, bis du von deinem Zwerchfell/Bauchfell den Impuls erhältst, wieder einzuatmen. Nimm wahr, wie du über deine Haut atmen kannst. Nimm war, wie anders es sich anfühlt, bewusst nicht einzuatmen. Vertraue darauf, dass du weisst, wann du wieder einatmen musst.

Du bestimmst wie lange. Ausatmen  - Pause - auf Reflex warten.


Und wenn du möchtest, lege beim Einatmen deine Zunge an den Gaumen und drücke sie mit dem Einatmen Richtung Stirn.

Ausatmen  - Pause - auf Reflex warten - Zunge an den Gaumen - gleichzeitig Zunge zur Stirn drücken und reflexartig durch die Nase einatmen.

Nimm deinen Atmen wahr. Nimm dich in deinen Pausen wahr. Mit allem was dir zur Verfügung steht. Dein Atem ist nur für dich, deine Pausen sind nur für dich, lebe dich und das Leben mit voller Hingabe, Aufrichtigkeit und Passion.



Dann lass los.


Lass die Gedanken dazu los und lass das körperliche Gefühl dazu los.


Manchmal möchten unsere Körper dann tanzen, sich schütteln, geklopft werden, gähnen, sich strecken, wackeln. Gib dir nach, gib deinem Körper nach und lass ihn dir zeigen, wie er Stress, Blockaden und Anspannung am besten mit dir zusammen loslassen kann.


Und nun stelle dich fest mit beiden beiden auf den Boden, stell dich aufrecht hin. Sei dir deiner Selbst bewusst. Dann freue dich auf dein Neuausrichtung.


Fange klein an, nehmen wir als Beispiel, dass du dich gesünder ernähren möchtest, so sag dir, dass du dir vertraust, dass du dich für dich gesund und lebensbejahend ernähren wirst.

Achten von nun an, wie du dich fühlst, wenn du etwas essen möchtest. Achte auf deine Gedanken, die du hast, wenn du hungrig wirst. Und jedes Mal, wenn es sich wieder kompliziert anfühlt machst du die Übungen oben, nimmst du es an und lässt es los. Mental und körperlich.


Die Übungen oben kannst du bei allem anwenden, das sich nicht richtig anfühlt, bei allem, was du loslassen oder ändern möchtest.


Sei nett zu dir, wenn du bemerkst, wie du dir wieder versuchst etwas “gut zu reden” und sei so erwachsen und dir bewusst darüber, dass du dir das gönnen darfst und dass deine Gelüste alte Erinnerungen sind, die nur mit neuen Erfahrungen aufgelöst und ersetzt werden können!! Wenn nicht du, wer soll es dir denn dann gönnen dürfen? Wie oft gönnst du dir was? Und tut dir das auch wirklich gut? Ist es GENUG, was du dir gönnst?


In einem Buch von Osho las ich mal, dass er meinte, wenn du wirklich aufhören möchtest zu rauchen, dann genieße jede Zigarette.


Dieses Laster habe ich zum Glück nicht, aber einige andere. Und meiner Erfahrung nach bringt Widerstand gar nichts. Verstehen ja. Akzeptieren ja. Neue Wege gehen ja.


Gib dem Widerstand nach. Wenn du selbst mit dir kämpfst, dich selbst beschimpfst oder runterzieht, merkt sich das dein Körper, merkt sich das dein Nervensystem und du bekommst das dann als Krank sein, als Verspannung “zurück”.


So wie du mit dir umgehst, mit dir sprichst, dich im Spiegel anschaust, die anfasst, so fühlst du dich. Und so gehen deine Mitmenschen mit dir um, ja sogar die Tiere. Wenn du dich selbst nicht ernst nimmst, wird dich kein Tier ernst nehmen oder es wird dich vor Herausforderungen stellen, bei denen du lernen kannst, dich selbst ernst zu nehmen. Ernst, wichtig, essentiell für dich und dein Leben.


Du bestehst zu 90% aus Wasser und dein Verstand arbeitet über 90% unterbewusst. Und alles in uns und um uns herum steht miteinander in Verbindung ist Information und Informationsaustausch. Nutze das!! Lass dein Wasser fließen, lass deine Informationen in dir fließen, bring sie ins Reine und BERUHIGE sie, beruhige dich.


Durch das Massieren der Faszien, das Lockern der Blockaden und dem damit verbundenen Entspannen, kommt dein Stoffwechsel wieder in Schwung.Gleichzeitig baust du Spannung ab und beruhigst dein Nervensystem.


Fass dich mit der rechten Hand an der linken Nackenseite an. Hallo Nervensystem! Hier sitzt u.a. der Nervus Vagus und er reicht bis runter zu deinem Zeh. Er wird auch gern der umher flatternde Nerv genannt, verarbeitet mithilfe der anderen Nerven in Verbindung ALLE unsere Sinneseindrücke, Wahrnehmungen und Gefühle und in getressten Zeiten ist er unter anderem dafür verantwortlich, dass es in dir pocht, hämmert und flimmert.


Denn wo Blockaden liegen, kann keine Lebensenergie fließen, kann das Blut nicht so fließen, wie es könnte, kann der Sauerstoff nicht so fließen, wie er könnte.


Du siehst, hier steckt deine Energie gefangen. Lass sie frei.


Schon nach einer Woche wird dein Stoffwechsel reagieren und dir zeigen, ob er massiert werden möchte, du wirst weniger Gelüste haben, die Nahrung, die du zu dir nimmst, wird von deinem Körper besser verwertet werden.


Ja, wir Menschen bräuchten mehr gegenseitige Unterstützung. Ja, wir machen zu viel “allein”. Aber deshalb dürfen wir nicht resignieren oder uns von unterbewussten Mustern und Gelüsten treiben lassen. So schwer es vielleicht anfangs sein mag, mehr Eigenverantwortung, Ruhe und Selbstliebesdisziplin in dein Leben zu integrieren, umso erfüllter wird es, wenn du die ersten Blockaden losgelassen hast.


Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, komm doch am 02.04.2020 um 19:30 nach Altlußheim.


https://www.eventbrite.com/e/gesunde-faszien-gesunde-psyche-tickets-93221924285


https://www.facebook.com/events/1072448283133803/


Ich freue mich auf dich.

LG Naddi

  • White Facebook Icon