• Naddi

2020 - Tschüß fremdgesteuert -HALLOOOO Selbstbestimmung!

Das Jahr geht in die nächste Runde, die Tage werde wieder länger, der Frühling rückt in erkennbare Nähe und wir können uns langsam vom Winter verabschieden.


Aufwachen, aus der Winterpause, die ersten Pläne für 2020 wollen nun gemacht werden. Aber was ich mir auf für dieses Jahr wieder vorgenommen habe, ist ein stressfreies Jahr.


Lieber eutopisch, aber mein´s und dafür leider geil,

als fremdgesteuert, gestresst und völlig am Ende.


Und ich fahre mit dieser Taktik ziemlich gut, ziemlich erfolgreich und ziemlich ziemlich glücklich.


Davon möchte ich dir gerne etwas abgeben. Deshalb gehe auch ich mit meinen s.i.m.p.e.l. Impulsen in die nächste Runde.


Aber was bedeutet fremdgesteuert? Und was kannst du tun, um mehr Selbstbestimmung in dein Leben zu integrieren?

Darum geht es in den s.i.m.p.e.l. Impulsen 0.2. Viel Spaß beim Lesen und vielen Dank!


Raus aus dem Winterschlaf


Oft sind wir noch so müde und träge von den langen, dunklen Tagen, dass es sich noch überhaupt nicht nach Aufwachen anfühlt, sondern sich eher schwer, kompliziert und fremdgesteuert.


Aber klären wir doch erstmal die Begrifflichkeiten, damit wir alle selbstbestimmt, entscheiden können :)


Laut Duden ist die Definition für fremdbestimmt, durch Einflüsse von außen gesteuert, nicht unabhängig.


Selbstbestimmt definiert der Duden mit eigenständig, eigenverantwortlich, nach eigenem Willen.


Ich würde hier noch die Definition, durch inneren Antrieb, von innen motiviert, verbunden, lebensbejahend handelnd, ergänzen.


Für mich persönlich hieß das in der den ersten 5 Wochen des Jahres erstmal noch verdauen, was 2019 alles passiert ist. Ich neige zur Nostalgie und habe es mir daher zur Gewohnheit gemacht, mich selbst nicht zu drängen oder mir von außen aufdrücken zu lassen, wie schnell oder wie viel ich jetzt machen müsste. Ich selbst mach´mir ja schon genug Stress mit meinen Zielen und Idealen, die ich so über´s Jahr oder in meinem Leben erreichen möchte.



Aber eins habe ich auf jeden Fall gelernt, gestresst erreiche ich gar nichts. Im Hier und Jetzt brauche ich Vertrauen und muss mich einfach in und auswendig kennen. Und auch mal “5e grade sein lassen können”. Keep it simpel. Kompliziert wird´s von ganz allein.


Nur, wo anfangen, wenn alles fremdgesteuert, stressig und einfach doof oder sinnlos erscheint?



“Die alten Methoden zur Stressbewältigung haben ausgedient. Wenn wir dem kollektiven Kollaps entgehen wollen, müssen wir unsere Einstellung gegenüber Zeit und Aufgaben radikal ändern. Wer von Stress geplagt und von Burn-out bedroht ist, braucht keine Techniken zur Selbstorganisation. Er muss seinen Blick für die Steuerung von außen sensibilisieren und schärfen.

Und seine innere Stimme wiederfinden. Denn nur, wer den Mut hat, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und seine Prioritäten nach eigener Überzeugung zu setzen, kann uneingeschränkt über seine Ressourcen verfügen.

Fremdbestimmung macht Stress. Und Selbstbestimmung ist der entscheidende Meilenstein auf dem Weg zum Erfolg und das Mittel gegen Stress schlechthin.

Wer glaubt, Taxifahrer sein zu müssen, wird in unserem heutigen Straßenverkehr leicht in Stress geraten. Jedenfalls leichter als der Taxifahrer, der gerne Taxifahrer sein will. Aus einer verantwortungsvollen Haltung heraus kann man an Herausforderungen wachsen – das kann jeder, ob Familienministerin oder Taxifahrer.

Der Vorzeigeunternehmer Götz Werner von den dm-Drogeriemärkten sagte in einem Spiegel-Interview: „Großer Stress entsteht, wenn man etwas macht, das einem nicht entspricht, wenn man mit Aufgaben konfrontiert ist, mit denen man sich nicht innerlich verbinden kann.“ In derselben Ausgabe wurde der Coach Reinhard Ahrens zitiert, der Vorstände bei der Personalentwicklung berät, aber auch einzelne Topmanager coacht, wenn sie nicht mehr wissen, wie sie mit dem Stress klarkommen sollen: „Wenn wir fremde Ziele zu unseren machen, entsteht auf Dauer ungesunder Stress.“ welt.de


Daher bin ich sehr froh, im Laufe der Zeit Wege und Lösungen gefunden zu haben, die es mir ermöglichen selbstbestimmt meinen Alltag, meine Ziele, ja schlussendlich mein Leben zu gestalten.


Heute erinnere ich mich gerne an Momente zurück, in denen ich völlig fremdgesteuert Dinge gemacht und gesagt habe, die ich definitiv nicht wollte, aber nichts dagegen tun konnte. Es ist einfach passiert und ich “stand daneben” und hab´ mir voller Entsetzen dabei zugesehen und zugehört.


Ich erinnere mich auch gerne an die Momente zurück, wie es mir danach ging. Welche Worte würden das am ehesten beschreiben?Hm, vielleicht vom Stein überrollt, unter Wasser gedrückt und beinahe erstickt, mit Millionen Nadeln gepiekst und voller Scham und Schuldgefühle.


Doch das sind Emotionen und Gefühle, die mich keinen Schritt weitergebracht haben und auch keinen aus meinem Umfeld. Daher habe ich sie abgelegt.


Ich schäme mich für gar nichts, ich bereue auch gar nichts. Und Schuld trage ich auch keine. Wie könnte ich oder jemand anderes Schuld an etwas haben? Wer entscheidet das denn? Ein Richter? Ich auf jeden Fall mal nicht. Ich habe mich dafür entschieden, mein Leben eigenverantwortlich zu leben.


Wenn ich Fehler mache oder jemanden verletze, übernehme ich die Verantwortung dafür, bitte um Verzeihung und verzeihe mir selbst und lerne daraus. Meinen Mann macht das manchmal leicht wahnsinnig, aber ich muss es verstehen, mit jeder Faser, ich muss den Sinn dahinter erkennen und für mich daraus lernen, etwas mitnehmen können. Und da alles miteinander in Verbindung steht, ist das auch immer möglich.


“Jede wirklich ausgedrückte und durchlebte depressive Episode aber brachte ihr ganz eigenes Lerngeschenk mit sich, und zwang mich schonungslos auf eine höhere Stufe des Selbstbewusstseins und der Authentizität. Ich empfinde die Depression inzwischen nicht mehr als Krankheit, sondern begreife sie als eine höchst gesunde Reaktion auf kranke und toxische Umstände, gegen die die meisten Menschen einfach nur durch Gewöhnung, Verdrängung und Resignation immun geworden sind. Anstatt die Depression nur zu dämonisieren und zu bekämpfen, begann ich damit, mich ihr gütig zu nähern und sie als Vertraute im Kampf gegen Fremdbestimmung, Selbstbetrug und Selbsttäuschung zu begreifen. Was wir unterdrücken, machen wir ohnehin nur stärker. Also denke ich, der Weg heraus, ist der Weg hindurch.” jakait.com


Und daher passiert es mir heute nur noch selten, dass ein epischer Tag sich in ein Drama verwandelt.


Die Momente des fremd-gesteuerten-seins sind vorbei. Ich verkack´s zwar immer noch manchmal, aber daraus wird kein Drama mehr. Ich ärgere mich zwar immer noch manchmal, aber das verfliegt dann auch wieder.


Diese Erfahrungen haben mich gelehrt, dass auch wir als Mensch ein Netzwerk der Verbindung sind.


Innen und außen steht alles miteinander in Verbindung. Herz, Körper und Verstand agieren u.a. als Bewusstseinsnetzwerk miteinander und wollen immer lebensbejahende Entscheidungen treffen.


Oder was glaubst du, weshalb wir jeden Tag atmen, weshalb uns Herz jeden Tag schlägt und unser Verstand für uns denkt, verknüpft und verarbeitet. Sie alle haben ein Gedächtnis, sie alle haben die Fähigkeit Informationen aufzunehmen, zu verarbeiten, zu verwerten, abzuspeichern um dann das, was nicht lebensbejahend umgewandelt werden kann auszusortieren. Auszuscheiden, zu verdauen.


Faszinierende Faszien - Wunderprächtiges Hilfsmittel des Menscheins


Und mit am faszinierendsten in und an uns finde ich unsere Faszien. Sie sind die Schnittstelle zwischen innen und außen, zwischen grobstofflich und feinstofflich, zwischen physisch und psychisch.


Unsere Faszien als Netzwerk betrachtet, mit einem Bewusstsein und der Fähigkeit zur Erinnerung, ermöglichen uns ein weiteres Puzzleteil von fremdgesteuert zu selbstbestimmt einzufügen.


Und unsere Faszien arbeiten mit uns zusammen, richten uns auf, geben uns Halt, legen eine schützende Hülle um unseren ganzen Körper, Faszien fühlen mit und für uns. Wir müssen sie also nur lassen, dann machen sie das von ganz alleine, für uns, in unserem Team.


Darum widme ich die nächsten s.i.m.p.e.l. Impulse unserem Körper, vor allem den Fasziennetzwerk.


Die Kenntnisse über unsere Faszien werden unsere Zukunft rEVOLutionieren. Mit den Faszien haben wir Menschen einen wundervollen Zugang zu uns selbst, zu unserem inneren und zu unseren Körpern gefunden.


Viel zu lange betrachten wir diese Wunderwerke schon als zu selbstverständlich und unterziehen sie den schlimmsten Strapazen.


Danken wir unseren Körpern, akzeptieren wir sie, so wie sie sind. Denn sie sind in diesem Leben das einzig wirkliche, reale und wahre zu Hause das wir haben und das wir brauchen.


Bock mehr zu erfahren? Lust auf ein paar Ideen für ein Date mit dir selbst und deinen Faszien? Lust, Körperkult neu zu schreiben. Weg von reinen Egoideen, hin zur Botschaft, zur Sprache deines Körpers?


Cool, freut mich. Dann meld´ dich an und ich werde dir nächste Woche ein paar abgefahren Ideen schicken, wie du dich über und mit deinen Faszien kennenlernen kannst.


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LG

Naddi

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