• Naddi

Ernährung und “krank sein”, wie wichtig der innere Zugang und die natürliche Verbindung sind


Auch erkältet? Als ob Sturm Sabine eine Erkältungswelle mitgebracht hätte :)



Bei uns lag die kleinste gestern flach, an meinem Geburtstag, yeahjjjj *Momslife*. Warum ich dir davon erzähle? Weil ich zwei erstaunliche Verbindungen entdeckt habe und diese uns als Familie und mich persönlich dabei unterstützen, weniger “krank zu sein” und gesünder zu leben. Diese Entdeckungen möchte ich gerne mit dir teilen, vielleicht ist ja ein fehlendes Puzzleteil für deinen Glücksweg hin zur perfekten Eutopie dabei.




Seit ich miterleben darf, wie meine Depression und meine chronischen Krankheiten heilen und ich meinen Sohn mit seinem Diabetes Typ 1 begleiten darf, bin ich davon überzeugt, dass Nahrungsaufnahme und -verwertung und Krankheit miteinander in Verbindung stehen und einem individuellen, inneren Rhythmus folgen.


Die erste Entdeckung: Wir durchleben eine Krankheit immer individuell. Jedes Familienmitglied hat anders Schnupfen, fiebert oder fiebert nicht, hat mehr oder weniger Probleme mit dem Darm.


Die zweite Entdeckung: Jedes Familienmitglied ernährt sich anders. Will sich ganz bestimmt ernähren, mit eigenem Rhythmus, eigenen Vorlieben und Abneigungen.



Als ich dieses Muster erkannte, erkannte ich auch wie wichtig unser menschlicher, natürlicher Zugang und Umgang zu und mit Ernährung ist.


Hast du schon mal eine Diät gemacht oder versucht, deine Ernährung umzustellen? Gar ned so einfach oder?


Und ich musste erkennen, dass sich jedes Familienmitglied anders ernähren möchte. Ich kann zwar bei den Kindern eventuell Parallelen zu den Schwangerschaften und Stillzeiten finden, aber das könnte auch meiner Fantasie entspringen :)


Als ich anfing meine Ernährung zu ändern und mich begann bewusst und lebensbejahend zu ernähren, war das unglaublich schwer zu akzeptieren.

Wie kann ich denn meinen Kindern etwas zu essen geben, von dem ich doch überzeugt bin, dass es ihnen nicht gut tut? Ahh, Dramen über Dramen spielten sich bei uns zu Hause ab.


Bis ich irgendwann verstand, dass erstmal ICH mich SELBST bewusst und lebensbejahend ernähren muss. Zu 100% und zwar so, wie es für mich passt. Nicht, wie es eine Ideologie behauptet, nicht wie es ein Arzt empfiehlt, nicht wie die Oma gesagt hat. Nein, eigenverantwortlich checke ich Tag für Tag aus, was ich heute an Nahrung brauche. Und dabei wurde mein Vertrauen in mich, mich selbst um mich kümmern und nähren zu können, immer größer und tiefer.


Und dann verstand ich auch, dass jeder Mensch von Geburt an mitbestimmen möchte, was er isst. Und wann er isst. Und wir Menschen machen das auch sehr clever und instinktiv.


Nur jetzt kann ja das Kind nichts dazu, wenn es eine natürliche Lust auf Kohlenhydrate hat, wenn nur nährstoffarme, kurzkettige weißmehl-oder weißzuckerhaltige Lebensmittel angeboten werden. Oder eben kaum etwas essbares da war, wie bei einigen unserer Eltern, weil der Krieg gerade mal ein paar Jahre zu ende war. Zu dieser Zeit war Nahrung absolute Mangelware und unsere Körper mussten unglaubliche Lasten (er-)tragen, unsere Herzen waren gebrochen und unser Verstand verwirrt, verdreht, verängstigt und getäuscht.


Wir nehmen dieses Ernährungs-, Fühl- und Denkmuster mit ins Erwachsenenalter und geben es wieder an die Kinder weiter. Heute leiden wir nicht mehr direkt unter dem Nahrungsmangel der Nachkriegszeit, dafür fehlt uns ein natürlicher Zugang und Umgang zu Nahrung. Oftmals aus Zeitmangel, Kompetenzmangel, Liebesmangel, Geldmangel..... wenn man beginnt drüber nachzudenken, wird´s schon wieder gruselig.


Aber. Schluss damit. Lebensbejahend heißt auch, vertrauen, dass wir im Hier und Jetzt das haben, was wir brauchen - wir müssen es nur bewusst wahrnehmen und vertrauen, dass es schon okay ist und besser werden wird.


Und zurück zur bewussten Ernährung.


Aber es war mir wichtig, diesen Zusammenhang zu erwähnen. Nur so kommen wir kollektiv raus aus alten Mustern und müssen nicht alle 2 Jahre irgendwelche Diäten machen, die eh wieder nur am Selbstwertgefühl kratzen, weil wir fürchten, dass es sich nicht dauerhaft bessert.


Durchbrechen wir dieses Muster aber irgendwann, weil ich für mich bewusst merke, dass meine aktuelle Ernährung mehr schadet, als nutzt, erfahre ich auch, was für einen natürlichen und instinktiven Zugang ich zu Ernährung haben kann.


Wir wissen nämlich genau, wann wir Zucker, Fett, Eiweiße, Mineralien brauchen. Das Angebot das wir kennen, entscheiden jedoch, in welcher Form wir das zu uns nehmen.


Und was haben Nahrung und Kranksein miteinander zu tun?


Ich bin davon überzeugt, dass sie einander bedingen und letztendlich beide unsere Energie-und Kraftreserven beeinflussen.


Essen und sich krank fühlen sind ein Kreislauf, aus dem wir nur rauskommen können, wenn wir uns bewusst darüber sind, wann wir was essen und warum.


Wir ernähren uns, zumindest heute nicht mehr, nur aus Hunger. Wir hier im Westen haben Essen im Überfluss, aber vieles davon hat nichts mehr mit Nahrung zu tun.


Und auch das wäre ja okay, wenn wir uns bewusst darüber sind, dass das was ich gerade Essen eben eine Süßigkeit ist, dass es lecker schmeckt, mir gute Emotionen macht, aber letztendlich mehr Energie raubt, als es mir gibt.


Und auf der Reise der passenden Ernährung für dich ist dir vielleicht schon selbst aufgefallen, dass wir oft in Kindheitsmuster verfallen und schmollen oder trotzig sind, weil es echt krass schwer ist, sich “richtig” zu ernähren. Man muss es sich ja auch leisten können. Und die Zeit dafür haben.


Oder eben bewusst und selbstbestimmt, statt fremdgesteuert und unseren Gelüsten folgend irgendetwas in uns reinschaufelnd.


Dabei fühlen wir uns ja dann auch noch schlecht. Doppelte Folter!



Aber woher die Kraft und Motivation haben? Wie raus aus dem Kreislauf?


keep it s.i.m.p.e.l. , kreativ werden, Fehler verzeihen, weitermachen und auf die innere Stimme hören, herausfinden, was sie sagen möchte.


Nehmen wir zum Schluss wieder meine Tochter. Gestern, wie gesagt, erhöhte Temperatur und Gliederschmerzen.


Heute morgen möchte sie einen Kakao trinken. Perfekt! Kakao enthält unglaublich viel Magnesium, die Muskeln brauchen Magnesium.


Also was mache ich? Ich gebe ihr einen Kakao. Selbstgemacht. Mit rohem, zuckerfreiem Kakaopulver. Mit Milch, die sie verträgt, in ihrem Fall Pflanzenmilch und ich süße es mit Yacon-Sirup, der stärkt die Darmflora. Ja, alles teure Lebensmittel, aber seit wir uns natürlicher ernähren, brauchen wir auch weniger und umso gesünder sind wir und daher rechnet es sich, in Lebensmittel zu investieren.


Seit ich Krankheit ganzheitlich betrachte, sind unsere Krankheiten auch sinnvoll, in Form von lehrreich und lebensbejahend.


Ich nehme die Verbindung von emotionalen Lernvorgängen und körperlichen Reaktionen wahr und somit ist dies alles immer ein Teil eines Entwicklungs-und Lernprozesses. Krasser Weise immer für die ganze Familie, da wir systemisch und energetisch doch alle miteinander verbunden sind.


Als Fazit möchte ich dir gerne mitgeben, deine Ernährung mit einer liebevollen, aber bewusste Brille zu betrachten. Ebenso deine “Zipperlein” und oder (chronischen) Krankheiten. Es kann so zermürbend sein, für die Gesundheit einer Familie und die eigene “verantwortlich zu sein”. Eventuell sind da aber "nur" ein paar blinde Flecken, die aufgedeckt werden wollen. Neue Verbindungen und Zusammenhänge, die ins rechte Licht gerückt werden möchten.


Es rechnet sich, clever zu essen. Verbunden zu essen. Bewusst zu essen. Individuell zu essen und individuell und bewusst über krank sein nachzudenken.


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Ich freue mich auf dich.

LG

Naddi, mit dem leckeren Kabaaaa :)

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